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Ich übernehme das Denkmal in das Eigentum der Stadt mit dem feierlichen Versprechen, daß Göttingens Bürgerschaft in seiner Erhaltung und Pflege des Denkmals allzeit eingedenk sein wird, was sie dem Andenken dieser Heroen des Geistes und der Wissenschaft schuldig ist.
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| UND WILHELM WEBER |
| Bemerkenswert an dieser Ansichtskarte ist die Bildunterschrift "Gaußdenkmal" |
![]() Photographie um 1900 | Das Standbild zeigt die beiden Gelehrten - Gauß sitzend und Weber stehend - in angeregter Unterhaltung. Sie sprechen über den elektromagnetischen Telegraphen, dessen Erfindung ihnen 1833 gelungen war. Zwei Dinge veranschaulichen dies. Es ist zum einen der Draht, den Gauß in seiner rechten Hand hält (leider nicht erhalten) und dessen Spule, die zwischen ihren Füßen liegt. Zum anderen stützt sich Weber mit seiner linken Hand auf den telegraphischen Zeichengeber. |
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| Göttingen ist in der glücklichen Lage, eines der wenigen bedeutenden
Doppelstandbilder zu besitzen. Weitere Beispiele sind die Prinzessinengruppe von
Johann Gottfried Schadows in der Berliner Nationalgalerie (1797), das
Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar von Ernst Rietschel (1856) und das Denkmal der
Brüder Grimm in Hanau (1890?). Sehr bemerkenswert ist das
Reformationsdenkmal
von Johannes Schilling in Leipzig (1883, nicht erhalten). Es zeigt den sitzenden
Luther und den stehenden Melanchthon (Abbildung links). Die Ähnlichkeit mit dem
Göttinger Doppelstandbild ist nicht zufällig; Hartzer hat in Dresden das Modell
des Leipziger Doppelstandbildes studiert. Allerdings war er von dem Werk
Schillungs enttäuscht. Er hoffte aber, daß seine eigene Arbeit "bedeutend
besser" ausfallen werde. Zum Schluß sei noch darauf hingewiesen, daß für Carl Friedrich Gauß nur noch ein weiteres Denkmal errichtet wurde, nämlich in Berlin. Dieses dritte aber wurde im 2. Weltkrieg leider zerstört. |
| Rechts sehen wir zwei Photographien, auf der rechten erkennt man noch den Aufgang zum Wall, der zugunsten des Volksbank-Neubaus abgetragen wurde. |
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