Bernhard Riemann (1826-1866) promovierte 1851 bei Gauss in Göttingen und wurde dort 1859 Nachfolger von Dirichlet. Bis heute ist die berühmte "Riemannsche Vermutung" ungelöst und sind Promotionsthemen im Umfeld möglich.
Es gibt in Mathematik in Göttingen sehr gute und breitgefächerte Promotionsmöglichkeiten. Wer nach Abschluss des Studiums noch in Mathematik promovieren möchte, nimmt am besten zunächst Kontakt mit einem möglichen Betreuer oder einer möglichen Betreuerin auf. Informationen über die verschiedenen Forschungsgebiete und deren Vertreter oder Vertreterinnen gibt es unter der Rubrik Forschung. Zur Betreuung wird dann noch mindestens eine weitere promovierte Person hinzugenommen, und dem so gebildeten Betreuungsausschuss wird während des Promotionsstudiums regelmäßig über die erzielten Fortschritte berichtet
Das Promotionsstudium ist in der Regel dreijährig und
geschieht in dem strukturierten "Promotionsprogramm
Mathematik" (englisch-sprachige Bezeichnung: PhD School of
Mathematical Sciences).
Die Promovierenden sollen während
der gesamten Promotionszeit an der Universität Göttingen
eingeschrieben sein.
Das Promotionsstudium dient der Anfertigung einer Dissertation und ist wie folgt aufgebaut.
Es sind während des Promotionsstudiums Leistungen im Umfang von 21 Anrechnungspunkten ("Credits", abgekürzt C) zu erbringen und bei der Meldung zur Promotionsprüfung nachzuweisen, vgl. Anlage 6 Fachspezifische Bestimmungen für das Grundprogramm Mathematik, Buchstabe C in der Promotionsordnung (RerNat-O).
Drittmittelunterstützung findet sich insbesondere durch zwei DFG-Graduiertenkollegs
Zudem bietet das Zentrum für Statistik (ZfS) ein interdisziplinäres Graduiertenkolleg Skalenprobleme in der Statistik und einen interdisziplinären Promotionsstudiengang "Angewandte Statistik und Empirische Methoden" an.
Eine erfolgreich abgeschlossenes Promotion in Mathematik führt zur Erlangung des Doktorgrades "Dr.rer.nat.". Das Promotionsprogramm Mathematik gehört zur Georg-August University School of Science (GAUSS).